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SAfW Wundkompendium - 3 Die Swiss Association for Woundcare (SAfW)

Wund Management Sonderheft 3/2012 · 3 Vorstellung der SAfW Die Swiss Association for Woundcare (SAfW) S. Läuchli | Die SAfW Die SAfW wurde 1996 von Prof. Urs Brunner gegründet und umfasst in der Zwischenzeit über 500 Mitglieder – Ärzte aus verschiedenen Fachgebie- ten, Wundexpertinnen und -experten, sowie Vertreter weiterer Gesundheits- berufe, die an der Behandlung von Pa- tienten mit chronischen Wunden be- teiligt sind (Podologen, Diabetesbera- terinnen usw.). Um die Organisation regionaler Weiterbildungsveranstaltun- gen zu erleichtern, hat sich die SAfW in zwei Sprachregionen aufgeteilt, in eine französisch- und eine deutschsprachi- ge Sektion. Hauptziel der SAfW ist die Förde- rung der modernen Wundbehandlung durch Etablierung von interdisziplinä- rer Zusammenarbeit, Ausbildung von Ärzten und Pflegefachkräften im Be- reich der Wundbehandlung und Förde- rung von wissenschaftlichen Projekten in diesem Gebiet. Außerdem dient die SAfW als Ansprechpartner für regula- torische und berufspolitische Fragen. So wurden z. B. in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (SGDV) im Auftrag des Bundesamts für Ge- sundheitswesen (BAG) Richtlinien zur Anwendung von Hautersatzverfahren und Zertifizierung von Ärzten und Zen- tren, die zur Anwendung dieser teuren, aber wirksamen Verfahren berechtigt sind, erstellt (genaue Richtlinien unter www.safw.ch). Einer der Hauptpfeiler der Arbeit der SAfW ist die jährliche Durchfüh- rung eines Symposiums über moderne Wundbehandlung, das sich bei Ärzten und Pflegepersonen grosser Beliebt- heit erfreut. 2010 hatten wir die Gele- genheit, den europäischen Wundkon- gress der European Wound Manage- ment Association (EWMA) in Genf zu auszurichten. Ein weiteres wichtiges Element der Arbeit der SAfW ist die Ausbildung von Wundexpertinnen und -experten, die 2004 erstmals in der Schweiz in Zusam- menarbeit mit H+ , der Vereinigung der Schweizer Spitäler, angeboten wurde. Mittlerweile hat sie über 500 Absolven- tinnen zu diesem Diplom geführt. Um der veränderten Bildungslandschaft im Rahmen der Bolognareform Rechnung zu tragen, wurde 2010 in Zusammen- arbeit mit der Kaleidos Fachhochschule Schweiz ein Lehrgang zum Certificate of Advanced Studies (CAS) in Wund- behandlung entwickelt und im Früh- jahr 2013 findet erstmals dessen Fort- setzung zum Masterstudium (Master of Advanced Studies in Wound Care) in Zusammenarbeit mit der Fachhoch- schule St. Gallen statt. Zur Förderung wissenschaftlicher Arbeit im Bereich Wundbehandlung unterstützt die SAfW Forschungspro- jekte im Zusammenhang mit Wundbe- handlung bis zu einem Maximalbetrag von Fr. 30 000.– (genaue Bedingungen unter (www.safw.ch). Um dem Wildwuchs im Bereich der selbsternannten «Kompetenzzent- ren» etwas Einhalt zu gebieten, wurden Richtlinien für Wundzentren erstellt, die von der SAfW empfohlen werden (www.safw.ch). Die SAfW pflegt regelmäßige Ko- operationen mit der Deutschen Gesell- schaft für Wundheilung (DGfW), der Initiative Chronische Wunden (ICW) und der österreichischen Gesellschaft für Wundheilung (AWA). Mit den letz- teren beiden Gesellschaften wurde das Wund-DACH gegründet, dessen vor- rangige Ziele die Organisation eines deutschsprachigen Dreiländerkongress über Wundbehandlung und die Wahr- nehmung überregionaler Interessen im Bereich der Wundbehandlung sind. Das gemeinsame Publikationsorgan dieser deutschsprachigen Wundgesellschaf- ten ist die Zeitschrift „Wundmanage- ment“. Dr. med. Severin Läuchli Oberarzt , Dermatologische Klinik UniversitätsSpital, CH-8091 Zürich E-Mail: severin.laeuchli@usz.ch SAfW – Kontakt: Schweizerische Gesellschaft für Wundbehandlung (SAfW) Brückenstr. 9, Postfach 1249 CH- 8280 Kreuzlingen Telefon 0840 555 666 Fax 071 678 23 90 E-Mail: sekretariat@safw.ch SAf WSchweiz. Gesellschaft für Wundbehandlung Sektion D-CH

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